Hoch hinaus mit Biostrom

Gestern unterzeichnete der Flughafen Berlin Brandenburg einen Liefervertrag mit enercity aus Hannover über ausschließlich aus Wasserkraftanlagen gewonnenen Strom. Damit wird nach Angaben des Unternehmens bis 2013 rund die Hälfte des Stromverbrauchs des Flughafens durch erneuerbare Energien gedeckt. Der Lieferumfang für das Jahr 2012 beträgt 71,9 Gigawattstunden, was etwa dem Verbrauch einer Kleinstadt von 35.000 Einwohnern entspricht. Die andere Hälfte wird durch hocheffiziente gasbetriebene Blockheizkraftwerke auf dem Flughafengelände geliefert. Dadurch werden etwa 36.500 Tonnen Kohlendioxid und rund 50 Kilogramm Nuklearabfälle einspart. Die Zertifizierungsorganisation NATURSTROM AG kooperiert mit enercity und überwacht die Herkunft des Stroms und die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. „Mit dem Flughafen Berlin Brandenburg eröffnet der modernste Flughafen Europas. Diesen Anspruch haben wir auch im Hinblick auf Energieeffizienz und Klimaschutz.“, so Dr. Manfred A. Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI Flughafen Berlin Brandenburg. Darüber hinaus setzt der Flughafen Berlin Brandenburg neben der Versorgung mit Strom aus regenerativen Quellen für die Terminalbeheizung und –kühlung auf Erdwärme. Auch das neue Rechenzentrum des BER wurde bereits für seine hohe Energieeffizienz ausgezeichnet.